Vom Glück, Vögel zu beobachten 1

Von Franz (Fotos) – In ihrem Buch „Federnlesen – vom Glück, Vögel zu beobachten“ beschreibt Johanna Blomberg ihre Herangehensweise an die Vogelbeobachtung und wie sie für sich die Fragen „Was fliegt denn da?“ oder „Wer singt denn dort im Gebüsch?“ beantwortet. Sie sei keine systematische Vogelkundlerin, und sie habe Vögel eigentlich immer nur zum Vergnügen betrachtet und belauscht. Mit der Zeit hat sie sich aber zu einer Hobby-Ornithologin entwickelt, die uns in ihrem Buch die Welt der Vögel nahebringt und das „sinnliche Vergnügen bei der Naturbeobachtung“ beschreibt.  Dieses sinnliche Vergnügen genieße ich bei meinen Ausflügen in die Natur, ob bei Fahrradtouren oder Wanderungen, immer scanne ich automatisch den Himmel oder horche auf Vogellaute.

Unbekannte Flugobjekte

So lerne ich immer mehr Vogelarten kennen und fotografiere sie, wenn möglich. Unbekannte „Flugobjekte“ versuche ich vor Ort mit einer App oder zuhause mit Hilfe der Fotos zu bestimmen. Das gelingt nicht immer, dann hilft mir schon mal ein Ornithologe vom NABU Dortmund. In der folgenden Fotostrecke habe ich Fotos von Watvögeln (gesichtet am Regenrückhaltebecken in Dortmund Mengede) veröffentlicht, die ich noch nicht bestimmen kann. Ich warte noch auf die Antwort des Experten.

Zufriedenheit

Das Glück beim Vögel beobachten überkommt mich aber jedesmal und wenn mir noch Vögel vor die Linse geraten, die ich noch nie gesehen habe und die mir bis dahin auch völlig unbekannt waren, dann bin ich zutiefst zufrieden.

P.S.: Gerade habe ich eine Antwort vom Ornithologen erhalten. Bei den Watvögeln handelt es sich um Dunkle Wasserläufer, einem Schnepfenvogel dessen Brutgebiet in Lappland und dem europäischen Teil Sibiriens liegt. Eine hierzulande wohl seltene Beobachtung.

 

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