Im Diersfordter Wald

Von Franz (Text und Fotos) – Wieder einmal der Hohe Mark Steig, der uns ja rund um Haltern schon so gut gefällt. Diesmal laufen wir ein Teilstück der ersten Etappe, die am Auesee in Wesel beginnt. Wir starten aber im Diersfordter Wald an der Emmericher Straße. Der ursprüngliche Gedanke war eigentlich, mit dem Zug anzureisen und die erste Etappe in zwei Teilstücke mit Übernachtung im Hotel Am Jäger aufzuteilen. Leider endet der zweite Teil der ersten Etappe östlich von Blumenkamp am Kulturdenkmal „Die Bärenschleuse“ im Nirgendwo. Keine Chance einen Bus zu nutzen oder in erreichbarer Nähe zu übernachten. Wir hätten mit einem Taxi nach Wesel zurück fahren müssen. Finden wir nicht ganz so gelungen!  Also wieder einmal das Auto genutzt, was sich im Nachhinein aber als großer Vorteil herausstellt, denn so können wir die Räder mitnehmen und an den folgenden Tagen zwei wunderschöne Fahrradtouren am Rhein machen.

Das Große Veen – ein Schmuckstück

Auf schmalen Pfaden führt uns der Steig durch lichten Eichen- und Kiefernwald, unter den Bäumen ein grüner Farnteppich. Ein Traum. Dann erreichen wir das Große Veen, durch das wir über einen Plankenweg am südlichen Rand und über Dünen laufen. Ein Schmuckstück, in dem seltene Pfanzenarten wie der Sonnentau oder das Wollgras wachsen und der Moorfrosch zuhause ist. Mit viel Glück lässt sich hier wohl auch die seltene Libelle „Große Moosjungfer“ beobachten.

Am Schwarzen Wasser

Wir umrunden das Große Veen und erreichen die Bislicher Waldstraße und hier steht endlich eine Hohe Mark Steig Bank, erkennbar an der pinkrosa Farbe. Der Standort dieser Bank mit Blick auf die vielbefahrene Landstraße will sich uns einfach nicht erschließen. Wenn hier wenigstens eine Bushaltestelle wäre. Fragezeichen in den Augen! Über einen ca. 1 km langen asphaltierten Wirtschaftsweg erreichen wir den reizvoll von bewaldeten Dünen umgebenen Weiher „Schwarzes Wasser“. Um aber tatsächlich an den schönen und großen Teich und einen Aussichtspunkt zu gelangen, müssen wir kurz den Hohe Mark Steig verlassen. Über einen Dünenpfad mit Blick auf Wollgras und Baumskelette und dem anschließenden Klompenpfad A6 erreichen wir schließlich wieder unseren Startpunkt. Wieder einmal hat uns der abwechselungsreiche Hohe Mark Steig sehr gut gefallen.

 

 

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