Vogelbeobachtung

Von Franz (Fotos) – Der Frühling ist eine schöne Zeit zur Vogelbeobachtung und gut, dass ich so nah am Rombergpark und Phoenixsee wohne. Wenn dann der Balzgesang aus den Bäumen tönt und die Vögel ihr prächtiges Gefieder zeigen, dann freue ich mich auf fotografische Rundgänge. Dabei liege ich gar nicht auf der Lauer, um einen bestimmten Vogel zu finden, sondern lasse mich relativ ziellos treiben. Mit Glück höre ich dann einen Vogel, kann ihn dann vielleicht orten und und mit noch mehr Glück bleibt er auf einem Zweig sitzen und lässt sich von mir ablichten. So ist es mir zum Beispiel bei Distelfink ergangen, den ich nahe des Tropenhauses gehörte, in einem Kirschbaum gefunden habe und der mir dann mehrere Strophen seines Liedes vorgesungen hat.

Fasziniert war ich von den Tauchkünsten des Haubentauchers am Phoenixsee. Zum Glück blieb er bei der Nahrungssuche nahe am Ufer und ich konnte seine pfeilschnellen Bewegungen unter Wasser verfolgen. Der Phoenixsee ist zudem ein Eldorado für Rauchschwalben, Mehlschwalben und den Mauersegler. Sie zischen über den See in pfeilschnellen Wendungen. Besonders die Mauersegler sausen dabei manchmal in “Überschallgeschwindigkeit” direkt an mir vorbei. Wenn der Vorbeiflug von hinten erfolgt, kann man sich echt erschrecken.

Ein Schauspiel bietet sich am Segelbootanleger. Rauchschwalben lassen sich auf dem Quergestänge der Segelmasten nieder und quatschen miteinander. Das habe ich schon lange nicht mehr so beobachten können. Ich kenne das so nur aus meiner Jugend, als Telefonleitungen von Schwalben in langen Reihen “besetzt” wurden. Was für ein schönes Schauspiel.

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